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Imkern im Fränkischen Freilandmuseum Bad Windsheim

Zu bestimmten Terminen sind wir auf jeden Fall im Fränkischen Freilandmuseum präsent:

  • Ostern
  • Pfingsten
  • Kinderfest
  • Sommerfest
  • Herbstfest
  • Backofenfest

Dazu kommen jede Menge weitere Termine. In der Regel finden Sie uns beim Bienenhaus hinter dem Schulhaus aus Pfaffenhofen. Gerne geben wir Einblick in die Imkerei. Und gerne beantworten wir Ihre Fragen. Und wenn Sie selber imkern, können wir uns gerne über unterschiedliche Betriebsweisen austauschen.

Hier tut sich was. Hier treffen Sie uns bei den Bienen.

Besuch beim Museumsimker

Es gibt zwei Möglichkeiten, unsere Imkerei im Fränkischen Freilandmuseum zu erleben. Sie können über die Abteilung Pädagogik des Museums eine Bienen- und Imkereiführung buchen. Das wird von Erwachsenen und vor allem von Schulklassen wahrgenommen. Informieren Sie sich auf den Internet-Seiten des Museums und durchforsten das Angebot an Führungen und Mitmachaktionen.
 

Oder Sie besuchen uns am Bienenhaus, wenn wir gerade vor Ort sind und auch unseren Verkaufstisch aufgebaut haben. Die Termine legen wir zu Saisonbeginn fest. Sie finden die Termine im Veranstaltungskalender des Fränkischen Freilandmuseums unter "Besuch beim Imker". Und hier auf der Seite Unsere Termine.

Unsere Verbindung zum Fränkischen Freilandmuseum

Seit 2006 sind wir als Museumsimker tätig. Das historische "Musterbienenhaus" steht im Garten unterhalb des Schulhauses aus Pfaffenhofen, in dem vor gut hundert Jahren der "fränkische Weiselkönig" Johann Witzgall als Lehrer und Imker gelebt hat. Das Museum führt so die lange Tradition der Bienenhaltung in Franken weiter.

Mit zwei Aspekten der historischen Rückschau und pädagogischen Vermittlung können wir uns besonders identifizieren. Zum einen interessieren wir uns für den Kulturwandel bei der Nutzung der Natur durch den Menschen. Zum anderen gibt es in der Geschichte der fränkischen Imkerei herausragende Persönlichkeiten zu entdecken, die - oft waren es Pfarrer oder Lehrer - als Pioniere der Bienenforschung eine Fülle von Beobachtungen und Erkenntnissen beigesteuert haben: Leonhard Eyrich, Enoch Zander, Jürgen Tautz - oder eben Johann Witzgall, der im Schulhaus des Museums erlebbar ist.

Generell schätzen wir am Fränkischen Freilandmuseum die enorme Bandbreite an kulturellen Themen - fernab jeder Heimattümelei - und spielen gern eine kleine Rolle im pädagogischen Vermittlungskonzept des Museums.

 

Die wohl ursprünglichste Bienenwohnung

Ein Klotz im Mittelalter

Auch die Baugruppe Mittelalter des Freilandmuseums beherbergt eine Bienenvolk. Ein Volk in einem hohlen Baumstamm. Von der frühmittelalterlichen Bienenhaltung in hohlen Bäumen, typisch für die Zeidlerei im Reichswald rund um Nürnberg, hat sich die Bienenhaltung im Laufe des Mittelalters in die Dörfer verlagert. Die Bienen lebten nun in künstlichen Bienenwohnungen, zum Beispiel in geflochtenen Körben oder eben in hohlen Baumstücken, den "Klotzbeuten". Das Volk im Museums-Mittelalter verweist auf eine historische Imkerei, bei der die Ernte von Wachs und Honig einen völlig anderen wirtschaftlichen Stellenwert hatte als heute.

Unsere Museums-Klotzbeute ist eine moderne Version historischer Klotzbeuten. Um bei Bedarf das Volk im Klotz füttern zu können und das Volk auch gesundheitlich betreuen zu können, hat unser Baumstamm eine Zugangsöffnung auf der Rückseite. Hier kann bei Führungen auch Einblick in das faszinierende Innenleben mit einem wunderbaren Wabenbau gewährt werden. Das Volk im Baum wird intensiv betreut, Museumsimkerkollege Michael Weiler ist immer wieder bei "seinem" Baumvolk. Sprechen Sie ihn einfach an. Er gibt gerne Auskunft.

Infostation Klotzbeute besetzt (wetterabhängig) | Museumsimker Michael Weiler:
Im Herbst/Winter 2023 werden keine Termine der Infostation Klotzbeute mehr angeboten. Das Bienenvolk soll sich ungestört auf den Winter vorbereiten können.  Im Jahr 2024 wird es aber wieder Termine geben, siehe Veranstaltungskalender des Museums.